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DEUTSCHORDENSMUSEUM MIT EINER GLANZVOLLEN GESCHICHTE

Residenzschloss Mergentheim

Stadtgründungs- und Mühlenpolitik des Deutschen Ordens in Preußen im Allgemeinen und am Beispiel Danzigs im Speziellen

Eine neue Herrschaft aufbauen

Symbol für Lesungen und Vorträge; Illustration: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, JUNG:Kommunikation GmbH
Residenzschloss Mergentheim
Lesung & Vortrag
Referent: Dr. Lina Schöder, Lehrbeauftragte an der Universität Würzburg
Termin: Mittwoch, 27.05.2020, 19:00

Der Deutsche Orden erhielt 1226 durch Kaiser Friedrich II. (* 1194; † 1250) das Recht, unter päpstlicher Oberhoheit über alle Gebiete Preußens, welche erobert werden konnten, zu herrschen. Hierzu schenkte Herzog Konrad von Masowien dem Orden 1230 das Kulmer Land, das jedoch zunächst einmal zurück erobert werden musste, 1234 bestätigte dies auch Papst Gregor IX.

Was musste aus Sicht des Ordens – von der Eroberung des Landes abgesehen – nun geschehen, um das Gebiet nachhaltig unter herrschaftliche Kontrolle zu halten? Aus mittelalterlicher Perspektive waren hier u.a. der Burgenbau, die Gründung von Städten und die Möglichkeit, verschiedene Rechte vergeben zu dürfen, zentral. Auf welche Weise all diese Mechanismen ineinandergriffen, soll im Vortrag anhand der Städte- und Mühlenpolitik, auch anhand eines konkreten Beispiels, nämlich Danzig, aufgezeigt werden.

Die Referentin hat in Köln und Essen Lehramt für Primarschule bzw. Gymnasium/Gesamtschule studiert. 2011 erhielt sie die Chance zur Promotion in Geschichte an der Universität Duisburg-Essen. Am dortigen Lehrstuhl für Landesgeschichte Rhein-Maas arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin von 2011 bis 2016. Ihre Dissertation erschien 2017 als Band 28 der Reihe 'Studien zur Geschichte und Kultur Nordwesteuropas' unter dem Titel „Der Rhein-(Maas-)Schelde-Kanal als geplante Infrastrukturzelle von 1946 bis 1985: Eine Studie zur Infrastruktur- und Netzwerk-Geschichte.“ Von 2014 bis 2017 fungierte sie als Vorstandsmitglied im 'Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung', seit 2018 ist sie Mitglied im 'Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte'. Als Lehrbeauftragte ist sie seit 2016 bei Herrn Prof. Dr. Helmut Flachenecker am Lehrstuhl für fränkische Landesgeschichte an der Universität Würzburg, wo sie sich aktuell mit einem Thema zur Infrastruktur-Geschichte habilitiert.

Eine Veranstaltung des Vereins Deutschordensmuseum e. V. in Kooperation mit dem Residenzschloss Mergentheim

Service

Adresse

Residenzschloss Mergentheim
Schloß 16
97980 Bad Mergentheim

Information und Anmeldung

Besucherzentrum
Telefon +49(0)79 31. 5 22 12
Telefax +49(0)79 31. 5 26 69
info@schloss-mergentheim.de

Dauer

1,5 Stunden

Preis

Eintritt frei