Bypass Repeated Content

DEUTSCHORDENSMUSEUM MIT EINER GLANZVOLLEN GESCHICHTE

Residenzschloss Mergentheim

Residenzschloss Mergentheim, Empfangsbereich und Shop
EINE ABWECHSLUNGSREICHE SAMMLUNG

ZUR GESCHICHTE DES MUSEUMS

Eine Sammlung von „Altertümern“ bildete einst den Grundstock des Deutschordensmuseums im Residenzschloss. Heute bietet das Haus, das mit über 150 Jahren das älteste Museum Nordwürttembergs ist, eine große Bandbreite an Eindrücken und Exponaten.

Residenzschloss Mergentheim, Altertumssammlung, Foto: Deutschordensmuseum, Elfriede Rein

Die Sammlung Carl Joseph von Adelsheims bildete den Grundstock des Museums.

DIE URSPRÜNGE DES MUSEUMS

Als Major a.D. Carl Joseph von Adelsheim im Jahr 1864 starb, vermachte er der Stadt Mergentheim seine reichhaltige „Altertumssammlung“. So waren Trinkgläser, Tür- und Truhenschlösser, Holzskulpturen, Münzen und Exotika in einem öffentlich zugänglichen Zimmer des Rathauses ausgestellt. Über die Jahre wuchs die Sammlung weiter an: Kurgäste, wohlhabende Bürger und die Stadtverwaltung steuerten Ausstellungsstücke bei. 1927 zog die „Städtische Altertumssammlung“ ins Residenzschloss um.

Residenzschloss Mergentheim, Bild von Karl Fleck, Foto: Deutschordensmuseum

Karl Fleck war der erste ehrenamtliche Museumspfleger.

VOM BEZIRKSHEIMATMUSEUM …

1930 gründete sich der Verein Bezirksheimatmuseum e. V. als Träger des Museums. Die „Städtische Altertumssammlung“ hieß fortan „Bezirksheimatmuseum“. Die Mitglieder organisierten Sonderausstellungen, Vorträge und Führungen zur Regionalgeschichte und Volkskunde. Sie vergrößerten die Ausstellung durch Sammlungen aus dem gesamten Oberamtsbezirk. Nach dem Zweiten Weltkrieg rückte die Geschichte des Deutschen Ordens in den Mittelpunkt des Interesses.

Mergentheim, Puppenstube

Rasch beliebt beim Publikum: die Puppenstuben aus der Sammlung von Johanna Kunz.

... ZUM DEUTSCHORDENSMUSEUM

Nach vier Jahren Renovierungs- und Umbauarbeiten wurde das Museum im Jahr 1973 mit dem Namen „Deutschordensmuseum“ wiedereröffnet. Als Publikumsmagnet erwiesen sich nun die Puppenstuben, -küchen und Kinderkaufläden aus der Sammlung der Stuttgarterin Johanna Kunz. Das Herzstück des Museums bildeten nun die restaurierten Räume der einstigen Hochmeisterwohnung mit höfischem Mobiliar und prächtigen Stuckdecken. Seit 1996 wird die Geschichte des Deutschen Ordens von den Anfängen bis in seine Gegenwart präsentiert.

AUCH INTERESSANT